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Präsentation des Bandes "Die Inschriften der Stadt Düsseldorf"

Am Freitag, dem 1. Juli 2016, wurde um 18.00 Uhr der Band „Die Inschriften der Stadt Düsseldorf“ als 89. Band der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ im Ibach-Saal des Stadtmuseums Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Fotos: Kristine Weber, Andreas Endermann

Eingestimmt durch einen kleinen musikalischen Beitrag von Katharina, Georg (beide Violine) und Matthias Reffgen (Klavier) begrüßte die stellvertretende Direktorin des Stadtmuseums Düsseldorf, Frau Sigrid Kleinbongartz M.A., die rund 100 Gäste sehr herzlich in ihrem Haus, das eine Reihe der in dem vorzustellenden Band behandelten Inschriftenträger beherbergt. Nach Grußworten des Kulturdezernenten der Stadt Düsseldorf, Herrn Hans-Georg Lohe, und des Sekretars der Klasse der Geisteswissenschaften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Herrn Prof. Dr. Wolfram Hogrebe, führte Herr Prof. Dr. Theo Kölzer, der ehemalige Projektleiter der an der Bonner Universität angesiedelten NRW-Arbeitsstelle „Die Deutschen Inschriften“, das Publikum in das Thema „Inschriften“ und die Aufgaben und Herausforderungen des Projektes ein.

Ein musikalisches Intermezzo leitete über zum Vortrag der Bandbearbeiterin, Frau Dr. Ulrike Spengler-Reffgen, die nach einem kurzen Überblick über den Umfang und die zeitliche Verteilung des bearbeiteten Materials anhand einiger ausgewählter Beispiele unterschiedliche Aspekte ihrer Arbeit beleuchtete. So ließ sie das Publikum Anteil nehmen an der Arbeit mit sehr prominenten Trägern wie jenen in der Kaiserswerther Pfalz und beteiligte es an der Korrektur bei der Lesung eines Namens auf dem Fuß eines Kelches, dessen Stifter nun zweifelsfrei als der ehemalige Kaiserswerther Dechant Wilhelm von Issum bzw. von Goch identifiziert werden konnte. Mit Heiterkeit aufgenommen wurden die Bilder der Bearbeiterin und ihrer Kolleginnen, die bei der Aufnahme einiger nicht öffentlich zugänglicher Inschriftenträger entstanden. Unter diesen Trägern befinden sich z. B. Grabdenkmäler, die auf Privatbesitz im von einem Bach durchflossenen Radhaus einer Mühle teilweise unter Wasser vermauert worden sind und nur mit angemessener Ausstattung fotografiert und verzeichnet werden konnten. Auf die Dankes- und Schlussworte folgten  - dem Material der Inschriftenträger gewidmet – musikalische Variationen zum Thema „Marmor, Stein und Eisen spricht“. Der Abend klang mit einem Sektempfang, leckeren Häppchen und vielen angeregten Gesprächen der Besucherinnen und Besucher aus.

Am folgenden Vormittag hatten die Mitarbeiterinnen der Bonner Arbeitsstelle die zur Präsentation angereisten Kolleginnen und Kollegen aus den Inschriftenforschungsstellen der ebenfalls am Gesamtprojekt beteiligten Akademien zu einer Exkursion nach Kaiserswerth eingeladen. Dort entwickelten sich bei strahlendem Sonnenschein spannende Gespräche rund um die unter der Führung der Bandbearbeiterin  in Augenschein genommenen Träger und ihre Inschriften.

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Fotos: Kristine Weber

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